Union Youth - 30.11.2002 Projekt 7 Magdeburg

 
Völlig unvoreingenommen, da noch nie einen Song von Union Youth gehört (Jonas war natürlich bekannt!!!!), schleifte ich meine Kumpels in dieses Konzert, welches mich wirklich sehr beeindruckte!
Wo die Vorband sehr kreativ im Erzeugen von Klängen war, da war der Union-Youth-Frontmann sehr gefühlvoll in seinem Gebrüll (und sein linkes Bein zappelte rythmisch dazu).
Wirklich, ich habe lange nicht ein solches Zusammenspiel von Musik und Gefühl gesehen. Heutzutage ist es doch eher so , dass das Leben der Musiker rein gar nichts mehr mit ihren Stücken zu tun hat. Beides läuft nebeneinander her und die Sänger schaffen es einfach nicht ihre Musik authentisch zu gestalten, aber in diesem Konzi schrie der Sänger förmlich seine Gefühle aus dem Leib.
Wobei (völlig unverständlich!!) der größte Teil des Publikums irgendwie apathisch und orientierungslos in der Weltgeschichte umherstarrte und auch noch die letzten Poger durch böse Blicke verdrängt wurden. Also wirklich, da muss doch mal gesagt werden: was seid ihr nur für Musikliebhaber? Lasst doch die Musik auf euch wirken und versperrt euch nicht! Glaubt mir, es lohnt sich!!
Aber trotzdem, Union Youth ist echt empfehlenswert für alle, die die depressiven Auswüchse des Geschreis im Zusammenspiel mit schrammeligen Gitarren mögen, einfach nur mal richtig abspasten wollen und die der neumodernen Pseudo-Nichtskönner-Popmusik nix abgewinnen können oder ihr einfach entkommen wollen.
Also geht hin Leute, Union Youth hat ein engagiertes Publikum verdient!

 

Der Bericht wurde verfasst von Susi [4] 
 
 
 

wenn du durch eine Suchmaschine hergefunden hast, kommst du hier zur Startseite