Union Youth - 30.03.2002 Orangehouse München

 
Hab mich gefreut wie ‘n kleines Kind, als ich gelesen hab, dass die Jungs von „Union Youth" ein Konzert in München spielen. Das erste Mal im Süden! Ich musste da einfach hin!
Das Konzert hatte sowieso von vorneherein einen extrem hohen Stellenwert für mich gehabt. Ich bin nämlich einer der Unglücklichen, die nie das Vergnügen hatten „Jonas" mal live sehen zu dürfen. Und „Jonas" haben mir in manchen Lebensphasen extrem viel Kraft und Durchhaltevermögen gegeben!
Umso schöner jetzt mal die restliche Hälfte als „Union Youth" erleben zu können. Wir sind dann schließlich zu fünft angereist und die Vorfreude war riesig!
Ich kannte zu diesem Zeitpunkt natürlich nur „Planet of pity" und halt ‘nen Teil von „Fruits for the nation" und „Strawberry". Umso größer war die Neugier auf die neuen, mir noch unbekannten Songs. 
Ich weiss gar nicht mehr wie spät es war, als sie dann die Bühne betraten. Der Club war ziemlich leer. Und wahrscheinlich waren die, die da waren, auch nur wegen „Gary" gekommen...
Nochmal die Gitarren gestimmt und dann ging’s los!
Ich war vom ersten Ton an gefesselt. Gefesselt von der Energie, die diese Band ausstrahlt. Emotion pur! Man merkt einfach, dass diese Band ihre Musik lebt. Und es waren ganz grosse Gefühle die ich hatte, während ich mich zur Musik bewegte.
Mit „Jonas" sollte man die Jungs auf keinen Fall mehr in Verbindung bringen. Denn mit „Union Youth" wurde etwas neues, etwas eigenständiges geschaffen...etwas bahnbrechendes!
Nach einer knappen dreiviertel Stunde und einem furiosen Finale, bei dem Mathias seine Gitarre ganz in Nirvana-Manier (Sorry!!!) wie wild durch die Luft wirbelte um sie anschliessend auf die Bühnenbretter zu schmettern, war die Show vorbei. Die Band verließ, begleitet von einer ohrenbetäubenden Rückkopplung, die Bühne. Ich hatte dann sogar noch das Vergnügen mich mit Herrn Exler und Nosse unterhalten zu können.
Der Abend war einfach zu geil!!!
Gary hatten gerade angefangen, da mussten wir auch schon gehen! Wir hatten noch ‘ne lange Fahrt vor uns... Am nächsten Morgen um halb zehn bin ich dann zu Hause angekommen. Todmüde aber überglücklich!
Diese Band hatte mein Herz erobert...
 
Der Bericht wurde verfasst von Sebastian [3] 

 


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