UNION YOUTH
 
Nennt naiv, was unbekümmert ist, nennt anspruchsvoll, was Aufmerksamkeit fordert und nennt es arrogant, was auf Meinung einen feuchten Kehrricht gibt - UNION YOUTH sind los und von niemandem mehr augzuhalten. Grund hiefür ist ihr erstaunliches Debütalbum "The Royal Gene", dass von den Musikmagazinen schon jetzt fast abgöttisch geliebt wird. Gern bezeichne man dieses Werk als "zukunftsträchtig und wegweisend" was die vier Jungs musikalisch dort umsetzten, denn man wagt es gar nicht zu glauben: Knapp 10 Jahre nach dem letzten Nirvana-Album "In Utero" kommt plötzlich diese Band daher und macht mit einem Schlag die Versuche sämtlicher neuer Grunge-Bands zunichte, das Erbe von Nirvana anzutreten.
Mit Recht! Denn so und nicht anders sollte Grunge klingen, roh, intensiv, ungeschliffen und nicht allzu eingängig. Hier wird fast durch die Bank gerockt, und das ist auch gut so. Union Youth haben es geschafft, ein sympathisches Debüt aufzunehmen, das ihnen bereits in jungen Jahren einen amtlichen Stellenwert in der Szene verschaffen sollte. Gut!

 

Zu lesen in der Mitteldeutschen Zeitung Halle vom 03.02.03

 


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